Wahre Schätze. Antike – Kelten – Kunstkammer

In zwei Flügeln im ersten Obergeschoss werden unter dem Titel „Wahre Schätze. Antike · Kelten · Kunstkammer” Herzstücke aus den Beständen des Landesmuseums Württemberg präsentiert. Die Ausstellung umfasst viele prächtige und weltweit einzigartige Objekte, wahre Schätze von internationalem Rang.

Die Sammlung zur Klassischen Antike

Einen umfangreichen Blick in die Welt der Hochkulturen des Mittelmeerraumes erlaubt die über Jahrhunderte gewachsene Sammlung zur Antike. Ihre Anfänge gehen auf die herzogliche Kunstkammer zurück. Das Spektrum der Sammlung reicht von der griechischen Bronzezeit über die Blütezeit Griechenlands und die Etrusker bis zum Imperium Romanum.

Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg

Die Kunst- und Wunderkammern der Renaissance stehen in der Tradition der mittelalterlichen Schatzkammern. Die Stuttgarter Kunstkammer zählt zu den größten europäischen Sammlungen dieser Art. Sie umfasst Objekte aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und führt mit teilweise singulären Beispielen die Vielfalt des Kosmos im Kleinen enzyklopädisch vor Augen. Die neue Präsentation soll die Themen und Gesichtspunkte, nach denen geforscht, bestaunt und repräsentiert wurde, unter dem Aspekt des Sammelns zeigen.

Prunkgräber und Machtzentren der frühen Kelten

Die Grundlage für diesen dritten Ausstellungsteil bilden die europaweit heraus ragenden Bestände des Landesmuseums Württemberg mit nicht weniger als 13 frühkeltischen Prunkgräbern des 7. bis 5. Jahrhunderts vor Christus aus der Region um den Hohenasperg, die Heuneburg und aus dem Albvorland. Als Höhepunkte und Meilensteine der Präsentation fungieren mit dem einzigartigen „Fürstengrab” von Eberdingen-Hochdorf, der Statue des „Kriegers von Hirschlanden” und den Funden aus dem „Fürstengrab” des Kleinaspergle die Schlüsselfunde der frühen Eisenzeit schlechthin. Neu arrangierte, teils noch nie ausgestellte Fundensembles ergänzen diese umfassende Gesamtschau zu Gesellschaft und Kultur der frühkeltischen Eliten in Südwestdeutschland und deren Vernetzung im prähistorischen Europa.

Informationen zum Ort/Veranstalter:

Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart
Tel: +49 (0) 711 895 351 11
http://www.landesmuseum-stuttgart.de