Über die Visionen einer neuen Keltisierung und einer Celtic Nation

Während die Christen derzeit eine Neuevangelisierung der europäischen Gesellschaft planen, haben einige philosophische Denker die Vision einer neuen Keltisierung von Europa im Sinn. Frei von romantischen oder verklärenden Vorstellungen, beabsichtigt einer dieser Denker die genetischen Kelten Europas an ihre kulturelle Herkunft zu erinnern, mit dem Ziel die keltische Kultur mit allen ihren dazugehörigen Aspekten modern und zeitgemäß wiederaufleben zu lassen. Ein anderer Denker träumt von der Gründung einer Celtic Nation.

Im Folgenden möchten wir Ihnen zwei Visionen und ein spannendes Projekt vorstellen und beschreiben.

1.) Die Vision eines Österreichischen Denkers ist es, die keltische Kultur, von Ursprungsgebiet (Mitteleuropa) aus, an der Basis wiederzubeleben. Dieses Konzept beginnt damit, die genetischen Kelten wieder “an ihre ursprünglichen historischen und kulturellen Wurzeln zu erinnern” und “diejenigen die sich dafür öffnen und interessieren miteinander zu vernetzen. Zudem soll auch ein gegenseitiger Dialog und ein kultureller Austausch zwischen den einzelnen keltischen Menschen, Völkern, Ländern und Nationen stattfinden.” Mit dem Ziel “die meisten Kelten Europas miteinander zu verbinden und wieder zu vereinen. Mit dem Ziel die keltische Kultur auf der kulturellen Ebene wieder zu beleben.”

2.) Ein deutscher Denker geht in seinen Überlegungen und seinem Keltisierungskonzept noch einen Schritt weiter. Er beabsichtigt, genauso wie der Österreichische Denker, ‟ein modernes Druidentum als Weltbild, Gedankenmodell und Lehrgerüst für die Zukunft zu entwickeln.‟ Seine Vision ist aber darüber hinaus eine ‟Celtic Nation als Monarchie (gekoppelt mit einer Hierokratie aus Druiden und Druidinnen) wieder zu beleben bzw. überhaupt erst einmal richtig ins Leben zu rufen.‟ Dabei denkt er unter anderem auch an ‟das historische Beispiel der Merowinger, welche offenbar sogenannte Priesterkönige hatten.‟ Seine Vision ist es, dieses neue System so anzugleichen, ‟dass es in das kommende (irrationale) Zeitalter passen würde und sich (langfristig betrachtet) bereits auch matriarchalische Kultur-Grundzüge integrieren liessen.”Der “zukünftige Druidenorden soll eindeutig eine Meritokratie sein, deren Mitglieder ihre Meriten eben durch reine Leistung erarbeiten (also keine Erb-Monarchie und keine Klüngel-Hierokratie). Die Idee würde darin bestehen für Europa ein neues soziales, politisches und wirtschaftliches Gesellschaftssystem zu etablieren, welches über die nationalen Grenzen wirksam werden könnte.‟ Es soll aber ‟kein Keltentum und eigentlich auch kein Druidentum im Sinne der einstigen Völker, Institutionen oder Brauchtümer erweckt werden. Sondern viel mehr die Essenz der druidischen Philosophie extrahiert und mit einer Vision verbunden werden, welche den aktuellen und kommenden Entwicklungen der Zukunft gerecht wird.‟ In Bezug auf seine Visionen möchte er sich mit Menschen vernetzen, die ‟an so einer sozialen, politischen und wirtschaftlichen Evolution (hoffentlich ohne das R davor…) interessiert sind.‟

3.) Im Österreichischen Kärnten gibt es einen Verein, der sich ernsthaft mit der Rekonstruktion (Wiederbelebung verschiedener Epochen des Altertums) befasst. Speziell ‟die druidische Religion- Druidenkult‟ soll dabei im Vordergrund stehen. In einer Selbstdarstellung heißt es: ‟Ein besonders wichtiges Vorhaben stellt die Errichtung bzw. Einrichtung eines traditionellen Kultzentrums dar, das sich mit den bis heute erhaltenen kelto-germanischen Religionsformen befasst.‟

Diese drei Visionen gleichen einander sehr, doch es gibt noch eine grundlegende Übereinstimmung, denn Neuheiden, Esoteriker, New Age Spinner/innen, die Druide oder Druidin spielen wollen, sind bei allen drei Visionen bzw. Projekten unerwünscht. Dagegen sind jedoch alle ernsthaft an der keltischen Kultur und spirituellen Lehre der Druiden Interessierten Menschen bei allen willkommen.

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