Nach 40 Jahren wieder Grabungen in Heidelberg

Nach 40 Jahren gab es auf dem Heidelberg in Deutschland wieder eine archäologische GRabung. Vier Wochen lang suchten in Heidelberg 17 Freiwillige nach den Spuren der Kelten.

Auf dem Heidelberg befand sich die größte vorgeschichtliche Höhensiedlung in Nordbaden. Die Siedlung wurde von zwei Wällen umgeben. Die neuen Grabungen haben neue Erkenntnisse über die Wallkonstruktion gebracht.

Bei den Untersuchungen ist man auf Keilsteine gestoßen, die die hölzernen Ständer der Pfostenschlitzmauer bildeten. Zwischen Holzständern wurde eine Trockenmauer errichtet. Der Wall wurde dann mit Erde und Steinen ausgeschüttet. Zwischen den ganzen Steinen wurden zudem viele Keramikscherben gefunden, die man jetzt zeitlich zurückverfolgen und einordnen kann.