Keltische Münze muss vor Gericht

Es hört sich an wie ein archäologischer Krimi. Ein Privatmann hatte nach eigenen Angaben zufolge im Jahr 2013 in einem englischen Auktionshaus eine keltische Münze um 3.000 Britische Pfund (nach heutigem Kurs ca 3.500 Euro) ersteigert, die er danach nach Deutschland gebracht hat. Doch diese Münze soll angeblich aus Slowenien stammen, weshalb die Angelegenheit jetzt vor Gericht gegangen ist.

Jetzt befasst sich der bayrische Verfassungsgerichtshof mit der Sache, denn die Republik Slowenien fordert die Herausgabe der keltischen Münze, da es sich dabei um ein nationales Kulturgut handelt. Doch wo und wann diese Münze tatsächlich gefunden wurde, ist nach wie vor strittig. Auch ist nicht geklärt wie und wann diese Münze aus Slowenien herausgebracht wurde.

Mit einem schnellen Ende der Verhandlung kann man derzeit nicht rechnen, da das Gericht zur Klärung des Falles etliche Zeugen vernehmen möchte.