Keltenrundweg im Taunus

Noch heute zeugen Befestigungswälle im Waldboden von der ersten Großstadt im Rhein-Main-Gebiet, sie wurde von den Kelten errichtet. Dort wo sich einst diese Stadt erlebte, gibt es heute einen “Keltenrundweg”.

Die Stadt Oberursel beschreibt den KEltenrundweg folgendermaßen: “Eine riesige Siedlung der Kelten, umgeben von einer heute noch als Wall erkennbaren Stadtmauer, erstreckte sich in den letzten Jahrhunderten v. Chr. über die beiden Höhenrücken „Altenhöfe“ und „Goldgrube“ beiderseits des Heidetränkbaches bis ins Tal, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Sie war wohl die erste Siedlung mit großstadtähnlichem Charakter im heutigen Rhein-Main-Gebiet.

Auf dem archäologischen Rundwanderweg über die Goldgrube lernen Sie einen wesentlichen Teil dieses größten vorgeschichtlichen Geländedenkmals auf hessischem Boden kennen. Der Weg führt Sie auf einer Strecke von etwa 4,3 Kilometern vorbei an den markantesten Stellen der damaligen keltischen Stadt. Sie benötigen für die Wanderung etwa zwei Stunden.

Folgen Sie dem Rundwanderweg mit Hilfe des Wegesymbols, das an allen Weggabelungen angebracht ist: Diese zeigt den stilisierten Kopf eines Kelten auf einer hier geprägten Münze, dem so genannten „Nauheimer Quinar“. Auf 16 Tafeln in deutscher, englischer und französischer Sprache werden mittels Rekonstruktionen, Karten und Bildern die im Gelände sichtbaren Überreste der Ringwallanlage (Stadtmauer, Tore und Siedlungsflächen) erklärt. Dies gibt einen informativen Einblick in das Leben der Kelten im Taunus.”