Jičín / Jitschin: Nördlichste Keltensiedlung gefunden

Jičín (deutsch Jitschin, früher Gitschin) ist eine Kleinstadt in der Region Hradec Králové in Tschechien. Sie ist Hauptort des Okres Jičín. Von 1625 bis 1634 wurde der Ort zur Residenzstadt des ehemaligen Herzogtums Friedland ausgebaut.

Auf einer Verkehrsbaustelle für die Nordost-Umgehung der Stadt Jičín / Jitschin haben Archäologen so wie es aussieht die nördlichste Siedlung der Kelten in Ostböhmen entdeckt.

Darüber hinaus hat man auch Funde aus der Altsteinzeit gemacht. Die meisten Funde stammen aus der Gemeinde Valdice, wo die Umgehungsstraße endet.

Von der Siedlung, die aus dem 3. Jahrhundert vor unserer Zeit stammt, hatte man bisher keine Kenntnis gehabt. Die latènezeitliche Siedlung war von einer dicken Schicht mit Mutterboden überlagert.