EU-Gelder für einen Kelten-Erlebnispfad

In Deutschland (Schwäbische Alp) möchten drei Gemeinden (Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler) in Zusammenarbeit mit dem Heidengrabenzentrum ein interkommunales und landkreisübergreifendes Projekt durchführen. Ein Teil dieses Projektes soll die Errichtung eines Kelten-Erlebnis-Pfades sein.

Für den Keltenpfad-Teil gibt es bereits erfreuliches zu berichten. So hat sich das Regionalmanagement des europäischen Förderprogramms Leader für eine Förderung dieses Projektes entschieden. Ganze 245.000 Euro sollen bereits für die Vordere Alb vorgesehen sein.

Der Keltenpfad wird eine Länge von nahezu 5,5 km haben und über acht Wissens-, Erlebnis- und Mitmachstationen führen. Die Informationen dazu sollen haptisch, visuell und auditiv vermittelt werden. An den einzelnen Stationen haben die Besucher die MöglichkeitWissenswertes über die Kelten, den Heidengraben und das Unesco-Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu erfahren.

Dabei können die Informationen mittels einer kostenfreien Applikation über Tablets und Smartphones oder über ein Faltblatt abgerufen werden. Das spezielle dabei ist, dass die Informationen mit einer „Augmented Reality“ App abgerufen werden können. So bekommt der Besucher ein möglichst reales Bild der keltischen Lebenswelt. Die Besucher werden also mittels computergenerierter Bilder, Schemata und Videosequenzen durch Zeit und Raum geführt.