Die Wiederkunft des keltischen Geistes

Im Folgenden die ersten exklusiven Auszüge und danach der Klappentext von dem neuen Buch von Roland Kreisel ‟Die Wiederkunft des keltischen Geistes – Warum wir eine Keltisierung 2.0 brauchen‟, das im kommenden September / Oktober als Print und E-Book Buch veröffentlicht wird.

Roland Kreisel

Die Wiederkunft des keltischen Geistes

Warum wir eine Keltisierung 2.0 brauchen

Consilium nostrum resurrecturos Celticum cultura

Alleine in Österreich und Deutschland müsste der Anteil der Menschen mit dem Keltengen (Haplogruppe R1b) an die 40 Millionen betragen, glaubt man den genetischen Untersuchungsergebnissen. Hierzu kommen dann noch Länder wie zum Beispiel die Schweiz, Frankreich, England, Schottland und Irland, wo es auch gesichert ist, dass dort viele Menschen leben, die das Keltengen in sich tragen. In der Schweiz tragen zum Beispiel ganze 60 Prozent der Bevölkerung das Keltengen in sich. Vorsichtig kann man in Bezug auf die genannten Ländern von mindestens 100 Millionen Menschen ausgehen, die das Keltengen in sich tragen. Das ist eine enorme Menge, bedenkt man das die EU derzeit etwa 510,06 Millionen Einwohner zählt. Doch neben den genannten Ländern gibt es sicherlich auch noch weitere EU-Länder, in denen es Menschen gibt, welche das Keltengen in ihrer DNS haben. Doch darüber wurden bisher noch keine genetischen Studien veröffentlicht. Betrachtet man das große Ganze, stellt dies ein sehr großes Potential dar, das in vielerlei Hinsicht eine neue Chance für alle Kelten in Europa, aber auch für die anderen Völker Europas, sein könnte. Denn würden sich die Kelten in den genannten Ländern auf ihre gemeinsamen Wurzeln besinnen und sich kulturell vereinen, dann würde sich innerhalb vieler EU-Länder ein ganz neues Identitäts- und Gemeinsamkeitsbewusstsein bilden. Einer dieser positiven Effekte, wäre ein noch größerer Zusammenhalt der europäischen Länder und Nationen.

Der Name Kelten ist höchstwahrscheinlich von den indoeuropäischen Sprachwurzeln *kel-1 ‟ragen, hoch“ und *g[h]al- ‟können“ abgeleitet und bedeutet sinngemäß ‟die Mächtigen, Erhabenen, Starken“. Der Name könnte Programm und die Zukunft vieler europäischer Kelten sein. Mächtig könnten wir uns (die heutigen Kelten) wieder unseren historischen Wurzeln bewusst werden, und uns nach dem langen Schlaf gestärkt und vereint erheben und unsere Kultur erhaben wieder zum blühen bringen.

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Doch wie könnte so eine neue keltische Gesellschaft aussehen oder beschaffen sein? Ganz einfach so wie in der Latènezeit.

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Nach den großen Umbrüchen und sozialen Unruhen am Ende der Hallstattzeit, um etwa 450 vor unserer Zeit, begann die erste Keltisierung, die von Mitteleuropa ausgegangen ist. Wie archäologische Funde belegen, ging die Keltisierung anfänglich von einzelnen Familien aus. Die Träger dieser neun Kultur waren einzelne Herrscherfamilien, welche eine neue Technologie, Kunst und Weltanschauung usw. gebracht haben. Doch dazu muss man festhalten, dass diese Familien die Menschen nicht unterworfen haben, sondern die Menschen sich diesen Familien weitgehend freiwillig angeschlossen haben und diese als ihre neuen Kulturbringer akzeptierten.

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DAMALS, Das Magazin für Geschichte schrieb am 09. Oktober 2015 unter Berufung auf das Britisch Museum: Eine ganz andere Weltsicht – Denn wie man heute weiß, gab es “die Kelten” als ein einheitliches Volk nicht. Stattdessen existierten in dem gewaltigen Gebiet zwischen Atlantik und Schwarzem Meer verschiedene Völker und Gemeinschaften, die eine ähnliche Sprache, Kunst und ähnliche Glaubenssätze besaßen. “Der Begriff keltisch verbindet eine ganze Reihe von Momenten in der Geschichte Westeuropas, in denen bestimmte Gemeinschaften Kunst und Objekte schufen, die eine andere Weltsicht als die mediterranen Kulturen reflektierten”, erklärt Neil MacGregor, Direktor des British Museum.

Man müsste heutzutage nur den Begriff ‟mediterrane Kulturen‟ mit ‟christlichen, fernöstlichen, amerikanischen und globalistischen (Globalismus)‟ Kulturen bzw. Weltanschauungen austauschen.

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Wie die wissenschaftlichen Untersuchungen eindeutig beweisen, leben in ganz Europa, genetisch gesehen, noch sehr viele Kelten. Allerdings sind dies Kelten, die ihre Wurzeln schon vor langer Zeit verloren haben. In Österreich zum Beispiel überlebte, anders als in so manchen anderen Gebieten, die keltische (norische) Kultur noch über den Niedergang des römischen Imperiums einige Zeit fort. Doch spätestens seit der Christianisierung des Alpenraumes, ging sie schließlich auch in ihrem Ursprungsgebiet verloren. Etwas anders sieht es in Irland aus, denn auch wenn die keltische Kultur dort auch schon vor Jahrhunderten untergegangen ist, bewahren die heutigen Iren allein schon durch ihre Sprache das Erbe ihrer keltischen Vorfahren. Aber auch in manchen Gegenden Schottlands, Wales und der Bretagne haben sich Reste der alten keltischen Kultur und Sprache bis heute erhalten.

Eine neue Keltisierung darf man sich jedoch nicht so vorstellen wie einst die Christianisierung oder die geplante Globalisierung. Denn Sinn und Zweck einer neuen Keltisierung ist es, diese genetischen Kelten wieder an ihre ursprünglichen historischen und kulturellen Wurzeln zu erinnern, und denjenigen die sich dafür öffnen und interessieren, ihre Kultur mit all ihren Aspekten, zeitgenössisch aktualisiert und aufbereitet, wiederzugeben. Eine neue Keltisierung soll oder muss, genauso wie einst in der Latènezeit, daher auf rein freiwilliger Basis stattfinden und durchgeführt werden, nicht jedoch auf Zwang. Die Menschen sollen frei wählen, für welchen Weg sie sich persönlich entscheiden.

Darüber hinaus soll die neue Keltisierung all die Menschen, die sich als Kelten sehen, über ein enges Netzwerk miteinander verbinden, damit ein gegenseitiger Dialog und kultureller Austausch zwischen den einzelnen Menschen, Völkern, Ländern und Nationen stattfinden kann, mit dem Ziel die Kelten Europas wieder zu vereinen.

In diesem Sinne soll eine neue Keltisierung keine gewalttätige Revolution sein, sondern ein kulturelles Angebot, das ein Gegenwarts- und Zukunftsmodell in den Raum stellt, das man entweder annehmen kann oder auch nicht.
An dieser Stelle muss man dazu auch noch klarstellen, dass mit einer neuen Keltisierung keine neuheidnische Bewegung oder eine Religionsgemeinschaft gemeint ist, sondern es sich dabei um eine echte kulturhistorische Angelegenheit handelt, die an die authentische keltische Kultur angelehnt ist, wie es sie tatsächlich in der Latènezeit gegeben hat.

Klappentext

Der Germanist und Lehrbeauftragte an der Universität Bonn, Arnulf Krause, erklärte, dass die Kelten das ‟erste, namentlich bekannte Volk Mitteleuropas“ sind und das ‟älteste Volk nördlich der Alpen, dessen Name bekannt geblieben ist“. Darüber hinaus begründeten die Kelten auch die erste europäische Hochkultur und Wirtschaftsgemeinschaft der europäischen Geschichte, unserer eigenen europäischen Geschichte. Aus diesem Grund führen uns die Kelten direkt zu unseren kulturellen und spirituellen Wurzeln zurück. Doch mehr noch, denn durch die Kelten haben wir als Europäer die einzigartige Möglichkeit und Chance sich unserer ursprünglichen Herkunft, Identität und Wurzeln anzunähern und diese zu erfahren.

Speziell seit der Zeit, wo das uns aufgezwungene, Christentum immer mehr an Einfluss verliert, begeben sich viele Menschen auf eine neue Suche, auf die Suche nach einer neuen spirituellen Identität. Oft und gerne wenden sich die Europäer in dieser Angelegenheit fernöstlichen oder sonstigen fremden spirituellen oder religiösen Systemen und Lehren zu. Doch dies könnte mitunter noch schädlichere Auswirkungen haben, als wenn man sich mit überhaupt keinen spirituellen Lehren beschäftigt. Doch müssen wir auch in Bezug auf unsere eigene keltische Kultur vorsichtig sein, denn nicht überall wo ‟keltisch‟ draufsteht, ist auch etwas ‟keltisches‟ drinnen. Speziell zu erwähnen wäre hier das sogenannte ‟Neuheidentum‟.

Meine ersten beiden Bücher ‟Der westliche Erkenntnisweg‟ und ‟Altkeltische Mythen und druidische Mysterien‟ beinhalten die Grundlagen der alten keltischen spirituellen Weltanschauung und Geisteshaltung. Doch ‟Die Wiederkunft des keltischen Geistes‟ geht nun einen Schritt weiter und erklärt warum es für uns heute essentiell wichtig ist, sich mit unserer eigenen ursprünglichen Kultur, Weltbild und Geisteshaltung auseinanderzusetzen und macht deutlich warum es sogar eine Notwendigkeit für uns ist, diese auch wieder anzunehmen. In diesem Buch wird also dargelegt, warum wir gerade in der gegenwärtigen Zeit eine Keltisierung 2.0 brauchen. Abgerundet wird diese Dokumentation mit einen möglichen ‟Fahrplan‟ bzw. einer praktischen Anleitung dafür, wie eine solche Keltisierung 2.0 sozusagen viral (u.a. von der Graswurzel bis zum viralen Marketing) umzusetzen und realisierbar wäre.

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‟Die Wiederkunft des keltischen Geistes – Warum wir eine Keltisierung 2.0 brauchen‟, ab kommenden September / Oktober als Print und E-Book Buch erhältlich.