Deutsche Regierung fördert zwei keltische Kulturstätten

Die deutsche Regierung wird im Rahmen des Programms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen“ zwei bedeutende keltische Fundstätten in Baden-Württemberg fördern. Genaugenommen die keltischen Kulturstätten am Ipf in Bopfingen und am Heidengraben auf der Schwäbischen Alb.

Dazu sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski heute in Stuttgart: „Die Keltenstätten am Ipf und am Heidengraben sind – neben weiteren Fundstätten – zentraler Bestandteil der Keltenkonzeption des Landes Baden-Württemberg, mit der das keltische Erbe des Landes stärker vernetzt, vermittelt und präsentiert werden soll. Das keltische Erbe in Baden-Württemberg hat ohne Zweifel nationalen, ja europäischen Rang. Die bundesweit einmalige Keltenkonzeption der Landesregierung macht dieses bedeutende Kulturerbe an den einzigartigen Fundstätten sichtbar und stellt es in einen kulturgeschichtlichen Kontext. Das hat auch der Bund mit seiner Förderung anerkannt.“

In einer zweiten Phase sollen im Rahmen der Keltenkonzeption auch Fundstätten und Museen in weiteren Regionen des Landes, insbesondere auch im badischen Landesteil gefördert werden, erläuterte die Staatssekretärin weiter.

Dass das Projekt „Erlebnisfeld Heidengraben“ eine solche großzügige Förderung erhält, zeigt welchen einmaligen Schatz wir hier auf der Vorderen Alb haben, so Michael Donth. „Die Kelten-Anlage und das umliegende Gebiet ist ein zentraler Ort der Kulturvermittlung auf unserer schönen Schwäbischen Alb“, so der Abgeordnete.