Der neue Concilium Norici

Der historische Concilium Norici (Norischer Landtag) wurde von Cassius Dio erwähnt. Lucius Cassius Dio (* um 163 in Nikaia in Bithynien; † nach 229) war ein römischer Senator, Konsul und Geschichtsschreiber.

Cassius Dio entstammte einer reichen Familie aus dem griechischen Osten des Imperium Romanum, der der Aufstieg in die Reichsaristokratie geglückt war, und war der Sohn des römischen Senators Cassius Apronianus, der um 180 Suffektkonsul war. Von 226 bis 228 u.Z. war Cassius Dio Statthalter in Carnuntum.

Der heutige Concilium Norici – Norischer Landtag

Der heutige Concilium Norici ist eine transparente, von politischen Parteien und sonstigen Vereinen, unabhängige und freie Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, unser keltisches Erbe in Österreich zu erforschen, zu erhalten und neu zu beleben.

Norischer Landrat

Für jedes österreichisches Bundesland wird jeweils ein Norischer Landrat bestimmt, welche dann für das jeweilige Bundesland zuständig sind. Geleitet wird der norische Landrat von einem norischen Landrat bzw. einer norischen Landrätin. Der norische Landrat kann individuell seinen norischen Regionalrat bestimmen bzw. berufen.

Aus diesen 9 norischen Landräten bzw. norischen Landrätinnen setzt sich der übergeordnete Concilium Norici (Norische Landtag) zusammen. Ein mal im Jahr gibt es ein offizielles Treffen, zu dem alle 9 norische Landräte bzw. Landrätinnen geladen werden. Diese Versammlung wird „ara Noricorum“ genannt, so wurde früher der Ort genannt an dem der historische Concilium Norici abgehalten wurde.

Die Aufgabe der norischen Landräte bzw. Landrätinnen besteht darin, die Beschlüsse und Entscheidungen, welche im Concilium Norici beschlossen worden sind, auf der regionalen Ebene umzusetzen.

Historisches: Die ara Noricorum, ein Altarbezirk für den Kaiserkult, wird am Nordrand von Virunum, der Provinzhauptstadt Noricums, aufgrund von Luftaufnahmen vermutet. Auf dem weiten Platz hätte sich jährlich das concilium Norici versammelt, das Cassius Dio erwähnt.

Norischer Regionalrat

Jeder norische Landrat bzw. jede Landrätin hat natürlich das Recht für sein Bundesland einen Norischen Regionalrat einzuberufen, die einzelnen Personen sind dann speziell für ihre Region zuständig.

Entscheidungen nach dem Konsensprinzip

Das Wort Konsens wurde in der Kanzleisprache im 15. Jahrhundert aus lateinisch cōnsēnsus im Sinne von ‚Überein-, Zustimmung‘ entlehnt. Cōnsēnsus gehört zu lat. cōnsentīre gebildet, das ‚zusammen-, überein-, zustimmen‘ bedeutet.

Beschlüsse und Entscheidungen werden vom Concilium Norici nach dem Konsensprinzip verabschiedet. Das Konsensprinzip ist ein Weg zur Entscheidungsfindung in einer Gruppe. Entscheidungen werden dabei ohne Gegenstimme getroffen.

Alle Gruppenmitglieder müssen einverstanden sein, oder bereit sein, ihre abweichende Meinung, bzw. ihre Bedenken gegen die zu treffende Entscheidung aufzugeben oder zurückzustellen. Sie tragen dann die Entscheidung trotz ihrer Bedenken mit. Es wird also so lange verhandelt, bis ein gemeinsamer Nenner gefunden wurde. Der einzige Nachteil am Konsensprinzip ist, dass vor allem Diskussionen sehr lange dauern können. Das faktische Veto-Recht des Einzelnen kann – gleich aus welchen Gründen – einen Beschluss verhindern. Besonders Gruppen, die sich kaum kennen, sind schnell blockiert. Wenn jeder, der seine Interessen gewahrt haben will, nicht am Funktionieren der Gruppe interessiert ist, kann keine Entscheidung gefällt werden.

Doch die Vorteile wiegen mehr. Der größte Vorteil des Konsensprinzips besteht darin, dass die Stimme jedes Einzelnen großes Gewicht hat und gehört werden muss. Das Konsensprinzip setzt eine hohe Verantwortlichkeit in der Gruppe voraus, weil sich jeder Abstimmende darüber bewusst sein muss, dass sein ‘Nein’ den Prozess blockiert. Er muss für sich abwägen, ob seine Gründe so wichtig sind, den Prozess zu stoppen, bzw. ob er seine Bedenken zurückstellt und die Entscheidung mittragen will.

Abstimmungen sind frei von offenen oder heimlichen Seilschaften, kaum personenorientiert und vom geschickten Einsatz rhetorischer Fähigkeiten unabhängig. Konsensentscheidungen zeichnen sich durch eine stark an der Sache selbst und am Gesamtziel orientierten Diskussionsstil aus. Die Prozesshaftigkeit der Entscheidungsfindung bekommt dadurch ein höheres Gewicht. Eine Gruppe, die sich auf ein Konsensprinzip einigt, muss ein großes gegenseitiges Vertrauen haben, trotz unterschiedlicher Meinungen am gleichen Ziel zu arbeiten.

Aufgabenbereich

Sinn, Ziel und Zweck des Concilium Norici ist es für Österreich einen fundierten und seriösen Standard für die keltische bzw. norische Kultur zu definieren und zu etablieren.

Die Aufgabengebiete sind u.a.:

Förderung der keltischen Kultur in Österreich

Öffentlichkeitsarbeit, Messe, Kongresse, Ethikunterricht in Schulen begleiten,

Kulturhistorische Vorträge, Workshops, Seminare, Unterricht, Lesungen

Infoveranstaltungen

Publikationen – Verlag Nemeton-Eula benutzen und somit fördern, bekannt machen, Filme, TV-Auftritte

Brauchtumsveranstaltungen: Keltische Jahreskreisfeste, Tanz, Eisteddfods, Bardenarbeit

Lebensleiten: Hochzeit, Taufen usw.

Internationale Kontakte fördern: ECER, EU-Gesetzgebung, DruidNetwork?

Medizinische Vorkehrungen: Pflanzenkunde, Naturheilkunde, keltisches Heilwissen, Gewerbeberechtigungen

Tagesthemen: Frauen bei den Kelten, Naturerziehung, Hausverstand, Freiheit, Unabhängigkeit, Ökologie, Lebensressourcen usw.

Kunst und Kultur definieren und fördern,

Friedensveranstaltungen, Mediation

Informationen bei: Concilium-Norici(at)Safe-mail.net