Das keltische Freilichtmuseum in Schwarzenbach wird um 2 Gebäude erweitert

In Schwarzenbach am Burgberg (Bezirk Wiener Neustadt-Land) befand sich einst einst eine der größten stadtähnlichen Siedlungen der Kelten im Ostalpenraum. Archäologische Grabungen in diesem Gebiet fanden bereits 1992 statt.

“Die Besiedelung auf dem Burgberg hebt sich durch den Fund von massiven Wehranlagen, einer Vielzahl an metallenen Schmuck- und Handwerksgegenständen, bis hin zu lokal geprägten Silber- und Goldmünzen hervor und enthüllt sich als keltisches Zentrum von Wirtschaft und Macht”, hieß es in einer Aussendung.

In den Jahren 2004 und 2005 wurde der erste Teil des Freilichtmuseums angelegt. In diesem Sommer gibt es eine Erweiterung. Genau handelt es sich um zwei typische keltische Wohnhäuser, welche mit nachgefertigten keltischen Werkzeugen gebaut werden. In einem der beiden geplanten Häuser wird vom Ludwig Boltzmann Institut für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie unter Leiter Wolfgang Neubauer ein Ausstellungsraum eingerichtet werden. Diese Ausstellung soll den Besuchern die Höhepunkte der Beisiedlungsgeschichte mit interaktiver Technik näher bringen.