8. Bad Dürkheimer Museumstag: Die Kelten – frühe Europäer

13. Mai um 11:00 – 17:00: 8. Bad Dürkheimer Museumstag – Ein Mitmach-Museumstag für Kinder und Erwachsene – Eintritt frei!

Bad Dürkheim ist eine Kur- und Kreisstadt in der Metropolregion Rhein-Neckar am Rande des Pfälzerwalds in Rheinland-Pfalz. Sie ist der Verwaltungssitz des Landkreises Bad Dürkheim.

„Echte“ Kelten erzählen Spannendes und Kurioses rund um den Alltag in keltischer Zeit. Handwerker geben Einblicke in die Kunst des Kupferschmiedens oder Bronzegießens und der Glasperlenherstellung. Beim Pflanzenfärben erfährt man viel über die farbenprächtigen Stoffe und die Kleidung der Kelten, und beim Kochen kann man den Kelten in den Topf schauen.

Im Mittelpunkt steht eine fast vergessene Handwerkskunst, das Brettchenweben: Wie mit Hilfe von kleinen Brettchen und bunten Garnen kunstvoll gewebte Bänder entstehen, kann man an verschiedenen Ständen bewundern.

Veranstalter: Stadt Bad Dürkheim, Stadtmuseum und Offene Kreativ-Werkstatt e.V., Tel. 06322 935-137

Hintergrundinformation

Zwischen 1200 und 500 v. Chr. war das Gebiet um den Ostausgang des Isenachtales von Kelten besiedelt. Auf sie geht eine keltische Höhensiedlung bei der späteren Benediktinerabtei Limburg[3] und eine zweite Höhensiedlung auf der nördlichen Seite der Isenach, die Heidenmauer, zurück; 1864 wurde beim Bau der Rhein-Haardtbahn auf dem Heidenfeld ein Fürstinnengrab und am Ebersberg ein Grabhügelfeld mit 60 reich ausgestatteten Gräbern entdeckt[4]. Mit weiteren fünf möglichen Fürstengräbern zeigen diese Bauwerke die Bedeutung der Gegend schon zu damaliger Zeit. Ausgrabungen sollen weitere Erkenntnisse zu diesem keltischen Zentrum erbringen.[5]

Auch die Römer hinterließen zahlreiche Belege für ihre Aktivitäten, beispielsweise das große römische Weingut Weilberg in Bad Dürkheim-Ungstein mit Friedhof und Herrenhaus, mit Belegen für damals schon angebaute Vorläufer der Riesling-, Traminer- und Burgunder-Reben. Wenige Kilometer weiter südlich in Wachenheim wurde ebenfalls eine Villa rustica gefunden. Bedeutsam ist auch der römische Steinbruch Kriemhildenstuhl.

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